Es war noch vor dem Corona-Shut-Down: Schneeschuhtouren im Ortler- und Cevedalegebiet

Wie man schnell Verschüttete findet

Da war die Welt noch in Ordnung. Sechs Mitglieder unserer Sektion lernen, wie man sicher durch die winterlichen Alpen kommt. Unter der Leitung unseres Ausbildungsreferenten Peter Trauth wählten sechs begeisterte Schneeschuhwanderer die Zufallhütte oberhalb des Martelltals im Vischgau / Südtirol / Italien als ihr Domizil. Für eine Woche Ende Februar / Anfang März.

Der Start erfolgte unter erleichterten Bedingungen: Gepäck auf den Materiallift der Hütte, eine kurze Stunde auf den Schneeschuhen hinauf zur Hütte, Begrüßungsschnaps von den Hüttenwirtsleuten Yulia und Uli.

Am ersten Tag – wie bei jeder  Schneeschuhtouren des Alpenvereins Siegburg – standen einige Übungseinheiten auf dem Programm: Wie findet man Lawinenverschüttete mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät? Es kommt darauf an, auch mehrere Verschüttete durch möglichst schnelle Ortung retten zu können. Auch das lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auf Schneeschuhen ging es zur Martellhütte (2610 m) gefolgt von einer Rundtour oberhalb des Zufritt-Stausees, hoch zur Eisseespitze (3230 m) mit traumhafter Aussicht auf Ortler, Zebru, Königsspitze und Cevedale.

Bei Kräften blieben sie, unsere Schneeschuhwanderer. Abends auf der Hütte verwöhnte sie die Küche mit leckerem und reichhaltigem Essen. Bei Bier und Wein gab´s vom  Hüttenwirt lockere Kommentare und es wurden kölsche Lieder gesungen. Nächstes Jahr wieder? Da simmer dabei.

Danke Peter

Schon jetzt an die Zeit nach der Corona-Krise denken